Barbour-Jacken sind das Herzstück des britischen Country-Looks. Dass die Marke heute weltweit bekannt ist, verdankt sie nicht zuletzt auch einer Entdeckung durch das Königshaus: Im Jahr 1974 verlieh Prinz Philip, Duke of Edinburgh, dem Unternehmen seinen ersten Royal Warrant. Heute gibt es kaum einen Royal, der nicht in der ikonischen Wachsjacke gesichtet wurde, von Prinzessin Diana über Queen Elizabeth II. bis hin zu Catherine, Princess of Wales.
Der britische Modedesigner Sir Paul Smith hingegen hat (noch) keinen offiziellen Hoflieferanten-Titel, ist aber im Buckingham Palast ein konstanter Gast und hält eine seltene Bilanz an königlichen Ehrungen: Von Elizabeth II. wurde er zum CBE (Commander of the Order of the British Empire) ernannt, von Charles III. (damals noch Prince of Wales) zum Ritter geschlagen. Im Jahr 2022 machte Prinz William das Trio komplett, als er ihn auf Windsor Castle in den exklusiven Order of the Companions of Honour aufnahm. Smith scherzte daraufhin über seine „royale Sammlung“:
„I was made a CBE by the Queen, received my knighthood from Prince Charles and now with William, I've got the full set.“
Küsten-Nostalgie statt Landlust
Nachdem die erste Zusammenarbeit zwischen Barbour und Paul Smith (Herbst/Winter 2025) das Thema „British Country Fair“ feierte, widmet sich die aktuelle SS26-Kollektion der britischen Küstenkultur und ist eine Hommage an South Shields (den Sitz von Barbour) und die typisch britische Exzentrik am Meer.
Das Design setzt auf persönliche Akzente: Paul Smith nutzt private Schnappschüsse von sich und seinem Vater als Inspiration. Motive von schmelzendem Eis oder von Wind gepeitschten Deckchairs finden sich als Prints auf T-Shirts oder im Innenfutter der Jacken wieder und verleihen den Stücken eine nostalgische Note.
Auch die Klassiker von Barbour wurden optisch modifiziert. Die Jacken erscheinen in neuen, knalligen Farben (Royalblau und Rot) sowie blauen und grünen Karomustern. Ergänzt wird die Ästhetik durch Paul Smiths typische Streifen und maritime Details, wie Stickereien auf Hüten oder Taschen, die an die traditionelle Fischerei erinnern.






© Paul Smith loves Barbour
Ein Fisch für die Zukunft
Und weil britischer Stil immer auch eine Prise Humor verträgt, hält die Kollaboration ein charmantes Extra bereit: In jeder Jackentasche findet sich ein kleiner „Fortuna Fish“. Legt man ihn auf die Handfläche, verrät seine Bewegung die Zukunft. Es ist ein Augenzwinkern in Richtung der alten Jahrmarkt-Traditionen an den Piers von South Shields und ein Beweis dafür, dass man bei beiden Marken Tradition zwar schätzt, sich selbst aber nicht zu ernst nimmt.



Ab sofort ist die Kollektion online und bei ausgewählten Händlern erhältlich – pünktlich, um das Outfit für den nächsten Trip an die Küste (oder auch den nächsten herrschaftlichen Landspaziergang) aufzurüsten.